Girls' Education Program

 

"We believe that women form the backbone of the community and if the women are educated and healthy, the family will be healthy, and, on a larger-scale, the community as a whole will be healthy." (Madhu Vaishnav, Gründerin)

 

In Indien haben Mädchen noch lange nicht die gleichen Bildungschancen wie Jungen. Besonders spürbar sind die tiefgreifenden Ungleichheiten in den ländlichen Regionen, zum Beispiel in Rajasthan, wo die allermeisten Mädchen nach der Grundschule überhaupt keine Schulbildung mehr  erhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig: grosse Armut, Kinderarbeit, Geringschätzung von Bildung für Frauen generell, Kinderheirat, Minderwertigkeit von Mädchen in der Gesellschaft, frühe Schwangerschaften, unzureichende Versorgung von Mädchen während der Menstruation und die Angst vor sexueller Belästigung und Vergewaltigung durch männliche Klassenkameraden und Lehrer. 

 

Um die enorme Bildungslücke in Rajastan zu bekämpfen, hat das Institute for Philantropy and Huminitarian Development (IPHD), ein 2013 gegründeter gemeinnütziger Verein, im Jahr 2016 das Girls‘ Education Program (GEP) gegründet. Mit dieser Initiative möchte die Gründerin Madhu Vaishnav den Mädchen in ihrem Heimatdorf Bhikamkor den Zugang zu qualitativ hochwertiger Schul- und Weiterbildung ermöglichen und sie aus der gesellschaftlichen Abärtsspirale befreien.. Deswegen hat sie ein mehrschichtiges Fördersystem erstellt, das Bildungsstipendien, Interessenvertretung und dauerhafte Betreuung miteinander kombiniert und gleichzeitig die lokale Bevölkerung mit einbezieht. 

 

 

 

Da IPHD einen ganzheitlichen und humanistischen Ansatz zur Förderung und Stärkung von Frauen und Mädchen vertritt, steht das Girls’ Education Program im Gesamtkontext anderer Programme, wie beispielsweise eines Menschenrechtsprojektes, das für die Rechte von Minderheiten sensibilisiert, eines Feminismus-Projektes, das Jungen im Teenager Alter an das Thema Frauenrechte heranführt, eines Gesundheitsprogramms, sowie des Saheli Programms, ein Sozialunternehmen, in dem lokale Frauen die Möglichkeit bekommen, zu arbeiten, Geld zu verdienen und eine unabhängige Existenz aufzubauen.  

 

Momentan sind fünf lokale Frauen im Girls‘ Education Program fest angestellt:

zwei Bildungsfürsprecherinnen und Interessenvertreterinnen, zwei Vollzeit-Lehrerinnen und eine Bibliothekarin im Gemeinschaftszentrum. Im Schuljahr 2017/18  hat das GEP die Schulbildung von 70 Mädchen finanziert, im Schuljahr 2018/19 sollen es bereits 100 sein!

 

Da wir davon überzeugt sind, wie wichtig Bildung für Mädchen und die Förderung von Frauenrechten sind, haben wir uns entschlossen, für das gesamte Schuljahr 2018/19 die Kosten für das GEP zu übernehmen. Diese belaufen sich auf 2800 Euro für ein ganzes Jahr (Mai 2018 bis April 2019) und beinhalten sowohl den Lohn für die angestellten Frauen, als auch alle Schulmaterialien, wie Rucksäcke, Schuluniformen, Bücher, Hefte und Stifte. 

 

Für mehr Informationen zum Prgramm besuchen Sie: https://iphdindia.com/girls-education-program/

 
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